Posts mit dem Label fabric storage werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label fabric storage werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Freitag, 11. März 2016

Nähzimmer einrichten– praktische Tipps und meine Nähmaschinen-Sammlung

𝙳𝚒𝚎𝚜𝚎𝚛 𝙱𝚎𝚒𝚝𝚛𝚊𝚐 𝚎𝚗𝚝𝚑ä𝚕𝚝 𝚆𝚎𝚛𝚋𝚞𝚗𝚐.
Hallo, liebe Nähfreunde!
Heute möchte ich mal einen kleinen Einblick in meinen Nähraum gewähren. Vielleicht ist ja die ein oder andere Idee für Euch dabei, wie Ihr Eurer Kreativzimmer auch hübsch und ordentlich gestalten könnt.
Wie Ihr sehen könnt, ist mein Nähraum wirklich klein, was wohl vielen von Euch ähnlich gehen mag.
Dann stelle ich Euch zunächst mal meine Nähmaschinen vor…

Bei der Arbeit an meiner alten Industrienähmaschine 

Ich habe insgesamt vier Nähmaschinen, von denen ich aber meist nur zwei benutze.
Die erste ist meine Pfaff Creative 4.0, die eine Kombimaschine aus Nähmaschine und Stickmaschine ist. Ich bin wirklich nach wie vor sehr glücklich mit diesem Kauf, da sie die allermeisten Arbeiten, die ich mit Stoffen erledigen möchte, super bewerkstelligt.

Pfaff Creative 4.0 von vorne mit Blick aufs Display und ich mit meiner praktischen Schneidertasche

Meine Pfaff Creative 4.0 von der Rückseite
Sie stickt wirklich ganz wunderbar, wie Ihr hier sehen könnt:
Stickmaschine bei der Arbeit 

Pfaff 138
Und wenn ich mal wirklich dicken Stoff zu bearbeiten habe, dann muss meine gute alte Industrie-Nähmaschine Pfaff 138 ran. Es ist keine reine Leder-Nähmaschine, sondern viel mehr ein Allroundtalent, das heißt sie näht auch mal dünnere Lagen, so dass man nicht dauernd die Maschine wechseln muss.

Da wir gerade bei Pfaff sind, zeige ich Euch hier noch meine Coverlock 4.0, die ich jedoch leider sträflich vernachlässige. Ich komme einfach nicht dazu, sie wirklich zu nutzen, weil ich äußerst selten Kleidung nähe.

Pfaff Coverlock 4.0

Zu guter Letzt zeige ich Euch auch noch meine erste Nähmaschine, das gute Stück stammt noch von der Großmutter meines Mannes, tut aber nach wie vor brav ihre Dienste, wenn die anderen mal zur Wartung müssen.
Rattert wie 'ne Eins: meine alte Victoria Haushaltsnähmaschine

Wie Ihr seht, sind das viele Maschinen, die viel Platz benötigen. Schwierig in einem kleinen Raum. Deshalb habe ich Prioritäten gesetzt und einfach die Maschinen permanent aufgebaut, die ich am meisten benutze. Die anderen stehen im Schrank (was natürlich ein bisschen Schade ist).

Ordnung am Nähplatz ist die halbe Arbeit, na ja, nicht ganz ;-)

Wie Ihr im Hintergrund des Fotos seht, habe ich viele Kisten zum Verstauen meiner Näh-Utensilien – unverzichtbar für angefangene Nähprojekte oder aber auch für Stoffe, die ich nur ganz selten benutze. 

In diesem Post habe ich Euch bereits meine Schubladen-Aufbewahrungssysteme gezeigt. Für mich ist Übersichtlichkeit in meinem Nähraum sehr wichtig, sondern werde ich wahnsinnig ;-) Man baut sich mit der Zeit nämlich ziemlich schnell zu und kommt gar nicht zum Arbeiten.

Das gleiche Problem hatte ich mit meinen Stoffen. Ihr könnt da bestimmt auch ein Lied von singen, dass man irgendwann nicht mehr weiß, wohin damit. Ich hatte sie zunächst auch in den Kisten aufbewahrt, musste dann aber feststellen, dass ich bald den Überblick verloren hatte und beim Suchen eines bestimmten Stoffes, oft Stoffe entdeckt habe, von denen ich gar nicht mehr wußte, dass ich sie habe ;-)

Deshalb habe ich nach einer Lösung gesucht, die mir sowohl Übersichtlichkeit schafft, als auch platzsparend ist und ich bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis:

Meine Stoffe in einer Vitrine

Die Vitrinen sind sehr schmal, ca. 30 cm tief, das heißt, wenig Raumverlust, aber völlig ausreichend für die Stoffe. Ich habe sie nach Farben sortiert, was nicht nur wie ein schöner Regenbogen aussieht, sondern natürlich auch die Suche erleichtert!
Eine Vitrine habe ich nur zur Hälfte verglast ausgewählt, damit ich auch unansehnlichere Dinge, wie Bügeleisen und Einlagematerialen sauber verstauen kann.
Darüber habe ich meine Näh-Literatur und meine Veröffentlichungen verstaut. Ebenso wie meine Faltordner, in denen ich Stoffreste aufbewahre, die zu groß für die Resteschubalde sind.

Vor kurzem habe ich eine Wand meines Nähzimmers gestrichen, das Foto möchte ich Euch auch nicht vorenthalten:
Mein frisch gestrichener Nähplatz. Oben auf dem Schrank seht Ihr einen Kranz aus Stoffresten

Samstag, 23. August 2014

Patchwork-Stoffkörbchen

𝙳𝚒𝚎𝚜𝚎𝚛 𝙱𝚎𝚒𝚝𝚛𝚊𝚐 𝚎𝚗𝚝𝚑ä𝚕𝚝 𝚆𝚎𝚛𝚋𝚞𝚗𝚐.
Liebe Nähfreunde!
Vor kurzem habe ich Euch ja schon mal gezeigt, wie ich kleine Stoffreste verstaue. Stoffe, die ich aktuell verwende, kommen in mein Patchwork-Körbchen. So ist alles immer griffbereit.
Genähtes Patchwork-Stoffkörbchen

Ich habe es übrigens aus vielen kleinen Stoffstücken genäht. Innen habe ich einen wasserabweisenden grauen Pünktchenstoff verwendet. Den Boden ziert auch ein Patchworkkreuz.

Korb von innen

Der Henkel ist beweglich und mit selbst bezogenen Knöpfen und Schleifen verschönert.
Patchworkkorb mit bezogenem Knopf und Stoffschleifchen

So beziehst Du Knöpfe mit Stoffresten. Eine sehr schöne Sache, da Du so die Knöpfe farblich auf Dein restliches Projekt abstimmen kannst. Ich habe die Rohlinge bei Snaply Nähkram besorgt.

 1. Du schneidest ein kleines Stoffstück im gewünschten Dessin aus, es muss größer sein als der Knopf. 2. Du legst das Stoffstück mit der schönen Seite nach unten in das "Kunststoffkgefäß". Du brauchst keinen Kleber 3. Du drückst den Metallknopf in das weiße Kunststoffgefäß. 4. Du schneidest überstehende Stoffreste ab, aber nicht zu viel, weil die rausschauenden Stoffenden unter die Metallscheiben gepresst werden. 5. Du presst die Metallplatte über die Stoffenden. Du drückst den fertigen Knopf aus dem Kunststoffgefäß. Fertig. Dauert insgesamt 3 Minuten!

Vorderseite Patchworkkreuz

Rückseite Patchworkkreuz
Hier könnt Ihr auch noch einen kleinen Blick in meine Nähutensilien-Aufbewahrung schauen.


Näh-Utensilienaufbewahrung von links nach rechts: einige meiner Bücher, Nähkästchen, Stoffkisten

In dem Einmachglas bewahre ich Knöpfe, in der Löchervase sind Bänder und Borten, die auf ihren Einsatz warten


Samstag, 26. Juli 2014

Ordnung im Stoffregal: 2 Tipps, wie Du Deine Stoffe übersichtlich verstauen kannst

Hallo, liebe Nähnerds! ;-)

Auch wenn es nicht immer funktioniert, ich bin ein ordnungsliebender Mensch. Besonders wichtig ist es mir, dass ich einen guten Überblick über meine Stoffvorräte habe. Gerade die kleinen Stoffstücke, die gerne in großen Kisten übersehen werden, möchte ich gern schnell wiederfinden. Ich kaufe nämlich häufig nur 50 cm breite Stoffbahnen. Das reicht mir in der Regel und ist natürlich auch nicht so teuer. Aber gerade diese schmalen Streifen verstecken sich gerne in meinem Stoffregal und ich habe schon so manches Mal einen eigentlich perfekt passenden Stoff für ein Projekt übersehen.
Dem wollte ich Abhilfe schaffen und so bin ich auf die Idee gekommen, eine Fächermappe zu verwenden. Eigentlich sind diese ziehharmonika-ähnlichen Mappen für die Aufbewahrung von Fotos und Karten gedacht, aber kleine Stoffreste lassen sich darin auch wunderbar übersichtlich verstauen und ich habe alles sofort sicht- und griffbereit. Füllt man die Mappe mit zu viel Stoff, lässt sie sich natürlich nicht mehr schließen, aber das macht meiner Meinung nach nichts, so sehe ich in meinem Stoffregal immer alles schön aufgefächert stehen und räume die Mappen bei Bedarf in Kisten.

Meine Idee, kleine Stoffstücke übersichtlich zu verstauen: in Fächermappen

Eine weitere gute Möglichkeit, Stoffreste ordentlich wegzusortieren, ist eine Klarsichtfolienmappe. Alles sauber sortiert und schnell durchzublättern:

Stoffe in einer Klarsichtfolienmappe
Bis bald!







Hat Dir mein Beitrag gefallen? 
 Über ein Facebook-Like würde ich mich sehr freuen:   https://www.facebook.com/art.vanmil

Nachtrag:
Das Nähcafé von makeri.st hat meinen Beitrag auf seiner Facebook-Seite vorgestellt und ich freue mich wahnsinnig über das positive Feedback zu meiner Stoffreste-Ordnungsidee. Vielen lieben Dank an alle