Mittwoch, 31. Dezember 2014

Jahresrückblick 2014 – Best of 'Sauber eingefädelt' und 7 Tipps fürs neue Kreativjahr

𝙳𝚒𝚎𝚜𝚎𝚛 𝙱𝚎𝚒𝚝𝚛𝚊𝚐 𝚎𝚗𝚝𝚑ä𝚕𝚝 𝚆𝚎𝚛𝚋𝚞𝚗𝚐.
So, meine lieben LeserInnen! Der Countdown läuft bis zum Jahresende und bis zum Start in ein neues kreatives Jahr. 
Bevor 2014 gleich zu Ende ist, möchte ich noch meine schönsten Eindrücke mit Euch teilen. Also, was ist alles bei mir in diesem Jahr passiert? Wenn ich resümiere, habe ich natürlich die meiste Zeit mit meinen beiden tollen Kindern gespielt :-) Meine Jungs sind nämlich noch ziemlich klein und brauchen viel Liebe und Aufmerksamkeit! Das war sehr schön! Was war noch schön? Die Zeit, die immer von meinem Tage übrig blieb, habe ich mit vielen, vielen Stoffen und meiner Nähmaschine verbracht, die so allerlei mit ihrer Nadel für mich gezaubert hat. 

Das zeige ich Euch jetzt in einem prall gefüllten Überblick. Was habe ich also alles gewerkelt? Ich habe das erste Mal meine eigenen Designs auf Vinyl drucken lassen. Davon habe ich noch gar nicht berichtet, was also definitiv schon mal auf meiner Liste für 2015 stehen wird. Hier ist noch ein Bespiel für ein Vinyltäschchen. Im März habe ich das erste Mal Patchwork ausprobiert, was mir so viel Spaß gebracht hat, dass ich gar nicht damit aufhören kann. Siehe hier und hier  und hier.
Im Mai des Jahres 2014 habe ich dann auch für mich persönlich eine sehr erfüllende und glücklichmachende Idee gehabt: ich habe diesen Blog eröffnet und konnte endlich meine Einfälle hervorsprudeln lassen. 
Hier seht Ihr zum Beispiel mein Ahornkissen, welches auch auf dem Wohnportal homify gezeigt wird.
Dann habe ich für die kleine Tochter meiner Freundin einen Frühchen-Schlafsack genäht, weil sie partout keinen hübschen finden konnte. Die Anleitung dafür wurde daraufhin auch bei DaWanda auf deutsch, englisch, polnisch und französisch vorgestellt :-)
Im Sommer gab es einen Nähwettbewerb bei der Handmade-Kultur. Im Heft war eine Anleitung für einen Sommerhut, der mir gut gefiel und den ich mir an einem Nachmittag schnell genäht habe und  mir diesen Sommer als guter Sonnenschutz diente, wenn ich mit meinen kleinen Jungs im Planschbecken gespielt habe. Was ich Euch noch gar nicht erzählt habe: ich habe die meisten Community Likes und Shares für diesen Hut bekommen. Letztendlich wurden der Gewinner dann unter den Bestplatzierten ausgelost und ich habe etwas ganz Tolles gewonnen. Das werde ich Euch auch 2015 vorstellen :-)
Dann habe ich versucht, das Einfachste von allem zu nähen: einen Loop! Und prompt habe ich einen Fehler gemacht ;-) Aber hier seht Ihr, dass er trotzdem sehr hübsch geworden ist.
Dann gab es einen Kindergeburtstag und ich brauchte ein Geschenk: Was ist es geworden? Dieser schicke Turnbeutel bzw. Wechselkleidungssack für den Kindergarten. Diesen und viele andere meiner Nähideen, seht Ihr auch bei DIY-Love, einer toll gemachten Anleitungsseite von Julia von Kreativ Labor Berlin.
Unser Urlaub war zu diesem Zeitpunkt noch in weiter Ferne, aber ich habe schon mal eine schicke Reisetasche für uns genäht. Und zwar in einer sechseckigen Form. Den Stoff dieser und ein paar anderer Taschen habe ich bei Stoff & Stil gekauft. Dem dänischen Stoffhersteller haben meine genähten Ideen so gut gefallen, dass sie sie auch ihrer Facebookseite gezeigt haben.
Im Oktober waren wir dann endlich auch mal im Urlaub und zwar in Dänemark. Dort ist meine Schneidertasche entstanden. Ja, genau, stellt Euch mal vor, ich habe meine Nähmaschine mit in den Urlaub genommen ;-) Und diese praktische Bauchtasche, sowie meine anderen Projekte, fand das Social Media-Team vom großen Nähmaschinen-Hersteller Pfaff so gut, dass ich seit ein paar Monaten offizielle Pfaff-Bloggerin bin :-)
Da ich eine Freundin von unkomplizierten und praktischen Dingen bin, die aber auch gern schön sein dürfen, habe ich diese schicke Einkaufstasche aus beflocktem Taftstoff genäht.
Da ich noch ein Wickelkind zu Hause habe, wollte ich gern mal eine schöne Wickelunterlage haben. Volià, hier ist sie: oben weich, unten abwaschbar!
Mein kreatives Highlight war dieses Jahr natürlich mein dritter Platz beim bundesweiten Nähblog Contest. Ich freue mich immer noch :-) Hier ist mein Beitrag.
Zu Weihnachten gab es von mir mein erstes Nähvideo: einen Adventskalender Tannenbaum in 3D. Das Filmedrehen finde ich super. Man hat so viel mehr Möglichkeiten, dem Leser Ideen und Anleitungen nahe zu bringen und macht das Ganze, wie ich finde, auch noch persönlicher, was ja ein wichtiger Bestandteil eines Blogs ist. Ich freue mich nämlich auch immer wirklich sehr, meine LeserInnen, kennenzulernen, indem sie Kommentare oder sogar ihre genähten Werke auf meiner Nählove-Linkparty hinterlassen. Weiter so! Ich will wissen, wer Ihr seid, was Ihr näht, wann Ihr näht, wo Ihr näht, für wen Ihr näht …

Und weil mir das Videoerstellen so viel Spaß gemacht hat, gab es gleich noch ein Video hinterher und zwar mit einem nützlichen Tipp, wie man kleine Stoffreste lustig verarbeiten kann. Hier sind meine Mini-Würfel.

Da ich gerade beim Thema Stoffreste war, habe ich mir die noch kleineren Stoffschnipsel vorgenommen und das erste Mal etwas ausprobiert, was schon lange auf meiner to-sew-Liste Stand: Nähmalen!

Zu Weihnachten habe ich mir einen Tüllrock genäht. Endlich habe ich mich etwas mehr meinem zukünftigen Projekt für 2015 genähert: Kleidung nähen!
Das war ein kleiner Ausschnitt aus meinem Schaffen dieses Jahr. 

Was habe ich alles gelernt & woran will ich weiter 2015 arbeiten?:

1. Mal eben schnell gemacht ist gar nichts, wenn es gut werden soll. Also, lieber mehr Zeit einplanen, wenn es geht. Das setzt alle weniger unter Stress.
2. Ich mache nur noch das, was mich glücklich macht. Denn die Zeit rast einfach viel zu schnell, um sie mit ungeliebten und unnützen Dinge zu verbringen.
3. Es ist nichts wichtiger als die Familie! Klingt einfach, vergisst man aber manchmal.
4. Mehr Gelassenheit! Uiuiui, das wird gar nicht so einfach, bei einem Energiebündel wie mir. Das Action-Gen habe ich übrigens auch an meine Söhne übertragen. Hier ist immer was los ;-)
5. Mehr Urlaub und mehr Ausflüge, wenn es möglich ist. Ich habe nämlich mal überlegt, was mir aus diesem Jahr einfällt, was ich eigentlich gemacht habe. Und mir geht es immer so, dass ich mich an die Nachmittage, die wir zu Hause verbracht haben, kaum erinnern kann.
6. Netzwerken hilft, deshalb lasst uns zusammenhalten und zusammenarbeiten, liebe Nähfreunde und Mamis! Schreibt mir jederzeit bei Ideen& Anregungen an: art-van-mil {at} gmx {.} de
7. Noch ein kleiner, letzter Tipp: Jede Idee immer sofort notieren oder bookmarken, manchmal kann man sie gerade erst Monate später gut gebrauchen.

So, nun werde ich von neuen Projekten träumen, die ich auch 2015 wieder mit Euch teilen möchte. Ich wünsche Euch einen kreativen Start ins neue Jahr!
Eure Vanessa


Donnerstag, 25. Dezember 2014

Tüllrock nähen – so einfach und so schön

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Fröhliche Weihnachten! Als Geschenk für Dich habe ich einen Last-Minute-Silvester-Nähtipp: 
einen bezaubernden Tüllrock! Denn sind wir im Inneren nicht alle noch ein bisschen Mädchen? Einmal angezogen, fühlst Du Dich in dem Rock wie eine Prinzessin oder Ballerina, also eine perfekte Idee, um bei der Silvesterparty voll aufzudrehen!

Nun aber von vorne! Was brauchst Du, um diesen Rock zu nähen? 
Ich habe Feintüll Cottex 2x 1,50 m ebony (schwarz) und 6 x 1,50 m mauve (ein rosa-lila) bestellt. Dazu habe ich mir ein elastisches Bündchen der Größe 80 cm x 5 cm gekauft. Der Feintüll fällt maximal fließend und hat keinerlei Stand.
Feintüll in schwarz und mauve

Wie bekommst Du nun eine Rockform in die langen Tüllbahnen? 
Zu allererst legst Du den Tüll doppelt, so dass aus den 1,50 m, 75 cm werden. Dann faltest Du den Stoff noch mal in die andere Richtung, so dass ein Rechteck entsteht. Die Breite bestimmt die Länge des Rockes. Meiner soll 75 cm lang sein. Das heißt, das Quadrat auf dem Foto ist 75 cm x 75 cm im zusammengefalteten Zustand groß. Dann legst Du die zwei Mal gefaltete Tüllbahn so vor Dich, wie auf dem Bild, das heißt, die Ecke, die keine offenen Kanten, schaut zu Dir, rechts unten.

Zweifach gefaltete Tüllbahn

Nun misst Du Deinen Hüftumfang aus. Mein Maßband hat zwei Seiten: eine in Zentimeterangaben und eine in Inches. 
Inches sind hilfreich, denn nun musst Du Deinen Umfang – meiner ist 36 Inches – durch 6,28 teilen. Das sind bei mir 36 : 6,28 = 5,73 Inches. Diese Maßangabe verwendest Du, um die Rocköffnung an der Hüfte auszuschneiden. Du misst also aus der rechten Ecke Dein Ergebnis der Rechnung, also bei 5,73 Inches, im Halbkreis ab und schneidest ihn aus.
Kleine Rechenaufgabe zur Erstellung des Rockes

Das gleiche Abmessen machst Du für die Rocklänge. Du misst nicht aus der Ecke, wie hier im Bild das Zentimetermaß angelegt ist, sondern ab dem Halbkreis, wo der Rock auf Hüfthöhe beginnt. 

Abmessen der Hüftöffnung und Rocklänge

Zuschnitt Tüll für Rock


Das Ganze machst Du vier mal, wenn Du vier Lagen haben möchtest. Vier Lagen Tüll sollten es minimal sein, damit man nicht durch den Rock durchschauen  kann. Alternativ kannst Du natürlich noch einen Unterrock verwenden. Ich habe drei Schichten mauvefarbenen und für die oberste Schicht schwarzen Tüll verwendet.
So sieht dann eine Lage fertig zugeschnittener Tüll aus. Du musst keine Seitennähte zunähen, es gibt nur oben und unten eine Öffnung. Es lässt sich theoretisch natürlich später noch ein Reißverschluss einnähen.
Fertig zugeschnittener Tüll
Nach einer kleinen Verschnaufpause geht es jetzt weiter ans Nähen!

Jetzt werden alle Tülllagen an der Hüftöffnung zusammengesteckt und zusammengenäht.
Zusammenstecken der Tülllagen

 Dann wird das Hüft-Gummiband auf links zusammengenäht.
Hüftband
Nun steckst Du das Hüftband am Tüllrock fest. Da bei mir das Gummiband genau den gleichen Durchmesser hat, wie die Rocköffnung, gibt es keinen großen Spielraum zum Dehnen des Rockes. Er lässt sich aber bei mir ganz wunderbar hochziehen und sitzt fest, aber nicht zu fest. Wenn es bei Deinem Rock einen Dehnungseffekt geben soll, musst Du einen größeren Hüftausschnitt wählen und das Gummiband auf Spannung festnähen.


Damit keine Nähte zu sehen sind, habe ich das Gummiband noch einmal umgeschlagen und festgenäht.

Fertig!


Falls Du Dich gefragt hast, was ich auf den Fotos Schönes um den Hals trage, verrate ich es Dir gern! Es ist eine Kette der Goldschmiede-Meisterin Milena Schmitt. Ein ganz außergewöhnliches Stück der Handwerkskunst mit austauschbaren Elementen. Auf dem linken Foto siehst Du zwei runde, mit Steinen besetzte Stücke, auf dem rechten Foto ist eine austauschbare Blüte eingesetzt worden. Falls Du Kontakt zu der Goldschmiede-Künstlerin aufnehmen möchtest, geht es hier entlang, denn sie fertigt auch kleinere, feine Stücke an!



Montag, 22. Dezember 2014

Auslosung Gewinnspiel "Schmetterlingstasche"

Hallo, Ihr Lieben! 
Eben hat mein Sohn die Gewinnerin des Gewinnspiels "Schmetterlingstasche" gezogen. Es ist Alexandra L. Herzlichen Glückwunsch! Bei allen anderen möchte ich mich ganz herzlich für die Teilnahme bedanken und hätte jedem von Herzen die Tasche gegönnt Aber, die gute Nachricht: Das nächste Gewinnspiel findet im Januar statt!
Ich wünsche Euch allen eine wunderschöne Weihnachtswoche, 
liebe Grüße
Vanessa