Mittwoch, 25. Juni 2014

Buchstaben sticken vs. Stoff-Buchstaben aufnähen

Vor ziemlich genau einem Jahr ist der kleine Claas zur Welt gekommen. Zur Geburt gab es für Mami und Kind eine Windeltasche mit eingesticktem Namen. Jetzt, 1 Jahr später hat der kleine Große sich ein Halstuch mit Namen gewünscht. Diesmal habe ich ausgeschnittene Stoffbuchstaben mit der Nähmaschine appliziert.

Die beiden Geschenke möchte ich Euch heute hier zeigen und die Vor- und Nachteile beider Herstellungs-Methoden vorstellen.

Mit Namen bestickte Windeltasche

Vorteile Stickerei:
- sieht sehr professionell aus
- Schriftgröße und Art lässt sich einfach festlegen und verändern (natürlich je nach Maschinentyp, ich arbeite mit einer Pfaff Creative 4.0)

Nachteile Stickerei:
- man benötigt eine Stickmaschine
- man muss unter dem Stoff eine Einlage aufbügeln
- der Stoff sollte möglichst dicht gewebt sein. Nach meiner Erfahrung funktioniert kein elastischer Stoff wie beispielsweise Jersey/Sweatshirtstoff
- der Unterfaden verheddert schnell, sollte nach jedem Buchstaben kontrolliert werden, sonst verziehen sich der Stoff und das Schriftbild

Mit Stoff und Nähmaschine applizierte Buchstaben

Vorteile Stoff-Applikation
- hat einen sehr individuellen Charakter
- es lassen sich beispielsweise gemusterte Stoffe verwenden, um Akzente auf einfarbigem Untergrund zu setzen
- auch elastische und dünne Stoffe lassen sich mit entsprechender Unterfütterung verarbeiten

Zuerst muss man den Schriftzug auf Papier ausdrucken und ausschneiden











Nachteile Stoff-Applikation:
- zu erst muss man am Computer einen Schriftzug auswählen und ausdrucken, dann die Papierbuchstaben mit einer feinen Schere ausschneiden. Diese legt man dann auf den vorbereiteten Stoff, fixiert die Papierbuchstaben am besten noch mit Sprühkleber oder einer Stecknadel auf dem Stoff und schneidet die Buchstaben erneut aus. Das ganze Ausschneiden ist mit das aufwändigste an dem Projekt
- am besten bügelt man eine Einlage unter den gewählten Stoff, so lassen sich die Buchstaben bzw. der Schriftzug leichter ausschneiden, besonders, wenn man wie ich, leichten Jersey verwendet


Also, wer jetzt Lust hat, das nachzumachen – viel Spaß. Über weitere Tipps und Ideen würde ich mich sehr freuen!

Vielen Dank fürs Lesen







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Dienstag, 24. Juni 2014

Beschichtete Baumwolle bedrucken lassen

Es gibt Neuigkeiten in Sachen Stoffdruck. Neulich habe ich bei der Stoff-Schmiede beschichtete Baumwolle zur Probe bestellt. Das heißt, ich habe eigene Motive mit einer wasserabweisenden Beschichtung drucken lassen. Vor einigen Tagen kam dann die heiß ersehnte Lieferung endlich an. Ich habe dann gleich mal ein Kosmetiktäschchen für mich daraus genäht, um die Alltagsbeständigkeit des Stoffes zu testen. Ich werde Euch auf dem Laufen halten, wie es sich in meiner Handtasche bei häufiger Benutzung macht. Innen habe ich übrigens gekauftes Wachstuch verwendet.
Hier ist es.
Kosmetiktasche aus beschichteter Baumwolle mit eigenem Motiv bedrucken lassen

Liebe Grüße







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Donnerstag, 19. Juni 2014

Last minute-Schmucktasche

Bald geht' s in den Urlaub und Du brauchst noch schnell eine Schmucktasche, damit es bei Dir nicht später in der Kulturtasche wie hier aussieht?

Verknoteter Schmuck, das muss nicht sein!
Ich habe für Dich eine Last-Minute-Schmucktaschen-Idee. Du kannst sie in nur einer Minute nähen. Sie gewinnt wahrscheinlich keinen Schönheitswettbewerb, ist aber schnell genäht und lässt sich einfach auf die Größe Deiner Schmuckstücke anpassen.

Du brauchst:
- Zipper-Beutel in Größe Deiner Wahl
- Nähmaschine

Einfach zwei Zentimeter unter dem Zippverschluss senkrechte Nähte bis zum Boden des Beutels oder einer waagerechten genähten Linie nähen. Überschüssige Fäden abschneiden, befüllen, fertig!

Schmucktasche: schnell genäht aus einem Zipperbeutel

Liebe Grüße







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Sonntag, 1. Juni 2014

Meine Patchwork-Projekte

Kennt Ihr das, wenn der Tag zu wenig Stunden hat? Für mich wären 48h ideal :-) Ich habe zwei kleine Jungs, die viel spielen und essen wollen und ständig saubere Wäsche brauchen, weil sie gern mal im Matsch buddeln. Da bleibt für die Mama neben Haushalt und Mann nicht viel Zeit übrig zum Nähen. Dabei habe ich so viele Ideen, die ich gerne umsetzen würde. Aber abends ist man ja dann doch oft zu müde. Ab und zu schaffe ich es dennoch mal etwas Schönes zu nähen und das möchte ich Euch heute zeigen und zwar wieder zum Thema Patchwork. Das Kombinieren von Stoffen in unterschiedlichen Mustern macht mir unheimlich viel Spaß. Auf dem Foto seht Ihr verschiedene Taschen, eine Babydecke und einen Patchworkball aus früheren Tagen sowie aktuelle Projekte.
Patchwork-Projekte

Auf dieser Collage seht Ihr, von links nach rechts: ein Patchwork-Shopper, genäht aus eigenem Stoff (zu dem Thema gibt es demnächst einen Extra-Post), eine Babydecke aus gepatchen Streifen, einen Ball, drei Patchworktaschen und ein Schnulltertäschchen.


Für die Decke habe ich immer drei Steifen als Block zusammen genäht und jeweils 2 Blöcke übereinander gelegt, ringsum vernäht und in der Mitte 2 x quergeteilt).

Abschlussarbeiten: Quilten, das heißt ich verbinde die obere Stofflage, das mittlere Vliesstück und die rückseitige Stofflage miteinander, in dem ich alle drei Schichten mit einer Naht zusammennähe (in meinem Fall mit einer geschlängelten Linie)

Die Rückseite der Babydecke


Babydecke im Patchwork


Schema: Stoff-Block mit drei aneinander genähten Stoffstreifen
Zwei übereinander gelegte Streifenblöcke, die versetzt übereinander gelegt wurden. Danach werden sie mit einer Rundumnaht mit einander vernäht und anschließend mit einem Cutter geviertelt
Wer es noch mal ganz genau wissen möchte, wie die Technik funktioniert, hier ist sie super von MissouriQuiltCo erklärt.


Vielen Dank fürs Lesen,


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